Beschluss des Kirchengemeinderats zur Bildung der Gesamtkirchengemeinde

Der Kirchengemeinderat hat nach vielen Beratungen in der Sitzung am 25. September 2019 beschlossen, gemeinsam mit den Kirchengemeinden Zazenhausen und Zuffenhausen eine Gesamtkirchengemeinde zu bilden. Die Gesamtkirchengemeinde beginnt ab dem 1. Januar 2020. Es handelt sich um keine Fusion der drei Gemeinden, sondern um eine Kooperation. Wie die anderen zwei Kirchengemeinden so bleibt auch die Kirchengemeinde Himmelsleiter als Körperschaft des öffentlichen Rechts mit dem eigenen Kirchengemeinderat weiterhin bestehen.

Der Hauptgrund für diese Entscheidung liegt in dem Sachverhalt, dass zum einen die Zahl der Gemeindeglieder seit 2013 von 5.300 auf aktuell 4.200 gesunken ist und zum anderen wegen des Pfarrplans die Aufhebung der Pfarrstelle Himmelsleiter-Mitte bis 2024 erfolgt. Angesichts des Rückgangs von Ressourcen ist es sinnvoll, mit Kooperationspartnern in der räumlichen Nähe die kirchliche Arbeit neu zu strukturieren, um auf die Zukunft gut vorbereitet zu sein. Die Bildung der Gesamtkirchengemeinde schwächt also nicht die eigene Kirchengemeinde, sondern stärkt sie in ihrem Potential.

Was bleibt? Die kirchliche Arbeit vor Ort in der Himmelsleiter wird weiterhin von unserer Kirchengemeinde verantwortet (z. B. Gruppen und Kreise, Kindergärten, Kinder- und Jugendarbeit, Konfirmandenarbeit, Familienarbeit, Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit, Gemeindebrief, Homepage). Die Immobilien, die Gemeindehäuser und Kirchen, gehören nach wie vor der Kirchengemeinde Himmelsleiter. Die nach dem Vollzug des Pfarrplans verbleibenden zwei Gemeindepfarrstellen West und Ost sind unserer Gemeinde zugeordnet.

Was ändert sich ab 2020? Im wesentlichen sind es folgende Bereiche, die auf die Gesamtkirchengemeinde übergehen:

  • gemeinsamer Finanz-Haushalt der beteiligten Kirchengemeinden
  • die Arbeit des Kirchenpflegers mit Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sowie Vermögensverwaltung und die Arbeit der Kirchenpflege
  • beschließende Ausschüsse: Engerer Rat (vormals Verwaltungsausschuss), Diakoniestationsausschuss, Waldheimausschuss, Kirchenmusikausschuss, bei Bedarf Bauausschuss
  • das Personal ist dann bei der Gesamtkirchengemeinde angestellt.


Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit mit allen beteiligten
Kirchengemeinden.
Klaus Felix Müller, 1. Vorsitzender des Kirchengemeinderats