Brot für Welt: Integration durch gute Ernten

Eine saubere Sache

In der Region Gambela im äußersten Westen Äthiopiens unterstützt Brot für die Welt die Menschen beim Anbau von Mais und Gemüse. Gute Ernten helfen nicht nur den Einheimischen, sondern auch den Flüchtlingen, die aus dem angrenzenden Bürgerkriegsland Südsudan in Äthiopien Schutz suchen.

"Wir flohen Hals über Kopf, als Soldaten und Rebellen immer näher kamen", erzählt Num Kunen. Mit Grauen denken er und seine Frau Nyelam an die anstrengende Flucht zurück. Meist nachts, zu Fuß, zwei der fünf kleinen Kinder immer auf dem Arm tragend, ließen sie ihren Hof und ihre Heimat zurück. Einzig ihre fünf Rinder konnten sie retten. Sonst blieb ihnen nur die Kleidung, die sie trugen. Und die Hoffnung, in ihre Heimat zurückkehren zu können, wenn endlich Frieden herrscht.

"Am Anfang war es schwer", erzählt Mun Kunen. Seine Familie musste häufig hungern. Doch dank der Mekane-Yesus-Kirche geht es allmählich bergauf. Die Familie erhielt ein Stück Land und Saatgut für einen Gemüsegarten. "Vom Gemüseanbau wussten wir bisher nichts." Doch inzwischen sind Mun Kunen und seine Frau von seinen Vorteilen überzeugt. Nicht nur, weil sie länger mit dem schmalen Ertrag ihres kleinen Maisfelds auskommen. Sondern auch, weil das Gemüse ihnen und den Kindern schmeckt und sie sich nun gesünder ernähren können.

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