Die kleine Himmelsleitergeschichte

Gehören zur romantischen Weihnacht nicht ein richtiger Winter mit einer verschneiten Landschaft, mit Eiszapfen und klirrender Kälte? Doch meistens macht sich solches bei uns rar. Für ein richtiges Wintererlebnis und auch für den Wintersport müssen wir höhere Lagen aufsuchen. Ein solcher Ort ist der höchste Berg Sachsens, der 1215 Meter hohe Fichtelberg im Erzgebirge. Der Wind pfeift dort oben mächtig um die Ohren, Eiskristalle brennen auf der Haut und der Schnee haftet wie Wetterfahnen an den Bäumen. Ski und Rodeln gut, heißt es hier; denn der Fichtelberg ist ein ausgeprägtes Wintersportgebiet. Wanderer und Wintersportler kehren dabei gerne im SB-Bergrestaurant Himmelsleiter ein, um sich zu stärken und um dem eisigen Wind eine Weile zu entgehen. Vielleicht meinte der Wirt, dass sich bei ihm seine Gäste wie im Himmel fühlen könnten, zumal sie dort oben dem Himmel ja ein Stück näher seien.Auch wir möchten uns in der Advents- und Weihnachtszeit ein Stück Himmel in unser Leben holen. Lichterketten, bunte Sterne, Engel und Weihnachtsbäume sollen uns eine heimelige und besinnliche Zeit bescheren. Gerade im Erzgebirge leuchten allenthalben in den Fenstern die Lichter der Schwibbögen, die Räuchermännchen verbreiten ihren Duft und beschaulich drehen sich die Weihnachtspyramiden. Doch das ist nicht alles, was wir uns wünschen. Vor allem sehnen wir uns in dieser Zeit nach Frieden und Menschlichkeit. Ernüchternd stellen wir fest, dass diese Wünsche und Absichten schnell wieder vom rauen Alltag überschattet werden. „Friede auf Erden“ sangen damals vor über 2000 Jahren die Engel in der Nacht, in der Jesus geboren wurde. Und diese Botschaft gilt auch heute noch. Sie hat nichts an Aktualität verloren. Jesus hat den Himmel verlassen und ist auf diese Welt gekommen, damit wir an seinem Friedensreich schon heute teilhaben können; denn ER ist der Friedefürst. Eine besinnliche, gesegnete und friedvolle Zeit wünscht Ihnen

Ihr Heiner Leiterle